Nicht nur Schaschlik: 12 Ideen für den Grill im Garten
Was kann man außer Schaschlik auf dem Grill zubereiten? 12 Ideen für den Grillabend mit Hähnchen, Fisch, Burgern, Gemüse, Kartoffeln, Grillkäse, Fladenbrot und Obst sowie praktische Tipps für Vorbereitung, Menüplanung und sicheres Grillen.
Beim Grillen im Garten denken viele zuerst an Schaschlik oder klassische Fleischspieße. Dabei kann ein Grill deutlich mehr. Hähnchen und Fisch, Würstchen und Burger, Gemüse, Kartoffeln, Käse, gefülltes Fladenbrot und sogar Obst lassen sich auf dem Grill zubereiten.
Das ist besonders praktisch, wenn Familie oder Freunde zusammenkommen. Statt nur ein Hauptgericht anzubieten, können verschiedene einfache Speisen vorbereitet werden – so findet jeder etwas Passendes.
Kurz erklärt: Neben Schaschlik lassen sich Hähnchen, Fisch, Grillwürstchen, Burger, Gemüsespieße, Champignons, Mais, Kartoffeln, Grillkäse, gefülltes Fladenbrot, Knoblauchbrot und Obst grillen. Wichtig sind die unterschiedlichen Garzeiten und eine saubere Trennung von rohen und bereits gegarten Lebensmitteln.
1. Hähnchenschenkel und Chicken Wings
Hähnchen gehört zu den unkomplizierten Klassikern für einen Grillabend. Schenkel bleiben häufig saftiger als Brustfilet, während sich kleinere Chicken Wings gut als Fingerfood servieren lassen.
Für eine einfache Marinade eignen sich Pflanzenöl, Paprikapulver, Knoblauch, Pfeffer und Kräuter. Wer etwas Säure hinzufügen möchte, kann beispielsweise eine kleine Menge Zitronensaft verwenden.
Geflügel muss vollständig durchgegart werden. Besonders bei größeren Stücken mit Knochen sollte man sich nicht allein auf die gebräunte Oberfläche verlassen.
Bei rohem Geflügel ist außerdem Küchenhygiene wichtig: Fertige Speisen dürfen nicht mit rohem Fleisch, austretendem Fleischsaft oder ungewaschenen Tellern und Küchenutensilien in Kontakt kommen.
2. Fisch vom Grill
Fisch passt hervorragend zu einem sommerlichen Essen, benötigt beim Grillen allerdings etwas mehr Fingerspitzengefühl als viele Fleischsorten.
Praktisch sind ausreichend feste Fischstücke oder kleinere ganze Fische. Vor dem Grillen reichen häufig etwas Öl, Pfeffer und Kräuter. Zitrone kann anschließend zum fertigen Fisch serviert werden.
Zartes Filet kann am Rost haften und beim Wenden auseinanderfallen. Deshalb sollte der Grillrost sauber sein. Den Fisch möglichst nicht unnötig häufig wenden.
Als Beilage eignen sich frische Zutaten aus dem Garten: Tomaten, Gurken, Blattsalat und Kräuter.
3. Grillwürstchen
Wenn mehrere Personen schnell satt werden sollen, sind Grillwürstchen eine praktische Möglichkeit. Sie müssen weder aufwendig geschnitten noch lange mariniert werden und eignen sich deshalb auch für einen spontanen Grillabend.
Am besten werden Produkte gewählt, die ausdrücklich zum Braten oder Grillen vorgesehen sind. Bei der Zubereitung sollten die Hinweise des Herstellers berücksichtigt werden.
Dazu passen Brot, Salat, Grillgemüse, Senf oder andere Saucen.
Gepökelte Fleisch- und Wurstwaren mit Nitritpökelsalz sind für sehr hohe Grilltemperaturen dagegen nicht die beste Wahl. Für den Grill sollte man Produkte verwenden, die vom Hersteller für diese Zubereitungsart vorgesehen sind.
4. Selbst gemachte Burger
Für Burger müssen es nicht unbedingt fertige Patties sein. Sie lassen sich auch selbst aus geeignetem Hackfleisch formen.
Die Patties sollten nicht übermäßig dick sein, damit sie gleichmäßig durchgaren können. Kurz vor dem Servieren können die aufgeschnittenen Burgerbrötchen mit der Schnittfläche kurz auf dem Grill angeröstet werden.
Für die Beilagen lässt sich eine kleine Auswahl auf den Tisch stellen:
- Blattsalat,
- Tomaten,
- Gurken,
- Zwiebeln,
- Käse,
- Senf,
- Tomaten- oder andere Saucen.
So kann jeder seinen Burger selbst zusammenstellen.
Hackfleisch ist leicht verderblich und sollte beim Grillen vollständig durchgegart werden.
5. Bunte Gemüsespieße
Ein Grillspieß muss nicht unbedingt Fleisch enthalten. Bunte Gemüsespieße sehen appetitlich aus und sind eine gute Möglichkeit, saisonales Gemüse aus dem Garten zu verwenden.
Gut kombinieren lassen sich beispielsweise Zucchini, Paprika, Zwiebeln und Champignons. Kleine feste Tomaten können ebenfalls verwendet werden, benötigen jedoch meist weniger Zeit als andere Zutaten.
Entscheidend ist, Lebensmittel mit ähnlichen Garzeiten auf einen Spieß zu stecken. Eine rohe Kartoffel passt beispielsweise schlecht zu einer Zucchini: Bis die Kartoffel gar ist, kann die Zucchini bereits zu weich geworden sein.
Vor dem Grillen genügt meist etwas Pflanzenöl. Salz, Kräuter und Gewürze können anschließend ergänzt werden.
6. Gefüllte Champignons
Große Champignons eignen sich hervorragend für kleine warme Vorspeisen vom Grill.
Dafür werden die Stiele entfernt und die Pilzköpfe gefüllt. Eine einfache Füllung kann beispielsweise aus Käse, Kräutern und fein geschnittenem Gemüse bestehen.
Sehr flüssige Füllungen sind weniger geeignet, da sie beim Grillen herauslaufen können. Die Champignons werden am besten mit der Öffnung nach oben gegart und nicht auf die gefüllte Seite gedreht.
Servieren lassen sie sich sowohl als eigenständige vegetarische Speise als auch als Beilage zu Fleisch und Gemüse.
7. Maiskolben mit Butter und Gewürzen
Mais ist ein unkomplizierter Klassiker für den Sommergrill und benötigt nur wenig Vorbereitung.
Die Kolben werden während des Grillens regelmäßig gedreht, damit die Körner von verschiedenen Seiten gleichmäßig erhitzt und leicht gebräunt werden.
Anschließend kann der heiße Mais mit etwas Butter bestrichen und gesalzen werden. Paprikapulver, Knoblauch, Kräuter oder etwas Zitronensaft sorgen für zusätzliche Abwechslung.
Große Maiskolben können vor dem Servieren in kleinere Stücke geteilt werden. Das ist besonders praktisch, wenn mehrere Beilagen auf dem Tisch stehen.
8. Junge Kartoffeln vom Grill
Kartoffeln passen zu Fisch, Hähnchen, Würstchen, Pilzen und Grillgemüse und können sowohl Beilage als auch eigenständiges Gericht sein.
Damit sie auf dem Grill nicht zu lange brauchen, können junge Kartoffeln zunächst fast gar gekocht werden. Anschließend werden sie halbiert und auf dem Grill goldbraun geröstet.
Dazu passen Dill, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und etwas Butter oder Pflanzenöl.
Eine schwarze Kruste ist nicht notwendig. Bei Kartoffeln ist eine goldbraune Röstung einer starken Verkohlung vorzuziehen.
9. Grillkäse
Wenn Gäste kein Fleisch essen, sollte es für sie möglichst eine richtige warme Alternative geben und nicht nur einen Beilagensalat.
Eine Möglichkeit ist Käse, der ausdrücklich zum Braten oder Grillen geeignet ist. Solche Sorten behalten bei Hitze ihre Form besser und entwickeln eine gebräunte Oberfläche.
Grillkäse lässt sich gut mit Zucchini, Auberginen, Paprika, frischen Tomaten und Kräutern kombinieren.
Normaler weicher Käse eignet sich dagegen nicht automatisch für den Grill. Er kann schnell schmelzen und durch den Rost tropfen.
10. Gefülltes Fladenbrot vom Grill
Dünnes Fladenbrot eignet sich für eine schnelle warme Grillvorspeise.
Als einfache Füllung können Käse und Kräuter verwendet werden. Auch etwas Paprika oder bereits vorbereitetes Gemüse passt dazu. Das Brot wird so gefaltet, dass die Füllung möglichst im Inneren bleibt, und anschließend kurz von beiden Seiten geröstet.
Hier ist Aufmerksamkeit gefragt: Dünnes Brot wird schnell braun und kann ebenso schnell verbrennen.
Nach dem Grillen lässt es sich in kleinere Stücke schneiden und als Vorspeise servieren, während das Hauptgericht noch gart.
11. Knoblauchbrot mit frischen Kräutern
Ist nach Fleisch oder Gemüse noch ausreichend Hitze vorhanden, kann zum Schluss Brot auf den Grill.
Baguette oder ein anderes festes Brot in Scheiben schneiden, dünn mit Butter oder Pflanzenöl bestreichen und kurz von beiden Seiten rösten. Anschließend kann die warme Oberfläche mit einer halbierten Knoblauchzehe eingerieben werden.
Frische Petersilie, Dill oder andere Gartenkräuter passen hervorragend dazu.
Das Brot sollte erst kurz vor dem Essen gegrillt werden, da es wesentlich schneller bräunt als die meisten anderen Lebensmittel.
12. Obst vom Grill
Auch der Nachtisch kann vom Grill kommen. Dafür eignen sich vor allem Früchte mit ausreichend festem Fruchtfleisch.
Zum Beispiel:
- Pfirsiche,
- Nektarinen,
- Ananas,
- Aprikosen,
- Pflaumen.
Steinobst wird halbiert und entsteint, größere Früchte werden in geeignete Stücke geschnitten und anschließend nur kurz gegrillt.
Durch die Wärme wird das Obst weicher und seine Süße kann intensiver wahrgenommen werden. Serviert werden kann es pur oder beispielsweise mit Naturjoghurt.
So lässt sich auf einem einzigen Grill nahezu ein komplettes Menü von der Vorspeise bis zum Dessert zubereiten.
Wie stellt man ein Grillmenü zusammen, ohne den ganzen Abend am Rost zu stehen?
Ein häufiger Fehler bei größeren Treffen besteht darin, zu viele Gerichte auszuwählen, die jeweils eine eigene aufwendige Vorbereitung benötigen.
Einfacher ist es, das Menü in einige wenige Gruppen aufzuteilen. Ein Hauptgericht, zwei Gemüsebeilagen, eine sättigende Beilage und ein unkompliziertes Dessert reichen häufig vollkommen aus.
Ein mögliches Menü wäre:
Hauptgericht: gegrillte Hähnchenschenkel.
Gemüse: Zucchini, Paprika und Mais.
Beilage: junge Grillkartoffeln.
Vorspeise: gefülltes Fladenbrot mit Käse und Kräutern.
Dessert: gegrillte Pfirsiche.
So kommt Abwechslung auf den Tisch, ohne dass zwölf verschiedene Gerichte gleichzeitig überwacht werden müssen.
Was eignet sich für eine größere Grillrunde?
Für viele Gäste sind Lebensmittel praktisch, die portionsweise und in mehreren Durchgängen zubereitet werden können.
Grillwürstchen, Chicken Wings, Gemüsespieße, Mais und vorgekochte Kartoffeln eignen sich dafür besonders gut. Zusätzlich kann bereits vorher eine große Schüssel Salat aus frischem Gemüse vorbereitet werden.
Auch Burger funktionieren gut für eine größere Runde. Statt jeden Burger komplett zusammenzubauen, können Brötchen, Patties, Gemüse, Käse und Saucen separat auf den Tisch gestellt werden. Jeder stellt sich anschließend seinen eigenen Burger zusammen.
Wichtig ist dabei ausreichend sauberes Geschirr für fertig gegarte Lebensmittel. Ein Teller, auf dem zuvor rohes Fleisch lag, darf nicht ungewaschen für das fertige Grillgut verwendet werden.
Was lässt sich schon vor dem Grillen vorbereiten?
Nicht jede Arbeit muss erst beginnen, wenn der Grill bereits heiß ist.
Vorbereiten lassen sich beispielsweise:
- Gemüse waschen und schneiden,
- Marinaden anrühren,
- Fleisch marinieren und gekühlt aufbewahren,
- Kartoffeln vorgaren,
- Saucen vorbereiten,
- Kräuter waschen,
- Zutaten für Burger schneiden,
- Obst für das Dessert vorbereiten.
Brot, gefülltes Fladenbrot und empfindliches Gemüse sollten dagegen möglichst erst kurz vor dem Servieren gegrillt werden.
Je besser die Vorbereitung, desto weniger Zeit muss der Gastgeber später am Grill verbringen.
Muss alles für den Grill mariniert werden?
Nein. Eine Marinade dient vor allem dazu, Geschmack hinzuzufügen, ist aber keineswegs für jedes Grillgut notwendig.
Frische Zucchini, Paprika, Mais oder Champignons können mit wenig Öl gegrillt und erst danach mit Salz, Kräutern oder Gewürzen verfeinert werden.
Auch Fisch benötigt nicht zwangsläufig eine aufwendige Marinade. Etwas Öl, Pfeffer und Kräuter können bereits ausreichen.
Bei Fleisch hängt die Wahl vom jeweiligen Produkt und vom gewünschten Geschmack ab. Langes Marinieren allein ist jedoch keine Garantie dafür, dass Fleisch saftig bleibt.
Bei sauren oder stark salzhaltigen Marinaden sollte außerdem auf das Material der verwendeten Behälter und Grillhilfen geachtet werden. Solche Lebensmittel sollten nicht längere Zeit direkt mit unbeschichtetem Aluminium in Kontakt kommen.
Direkte und indirekte Hitze: Was ist der Unterschied?
Nicht jedes Grillgut sollte auf dieselbe Weise gegart werden.
Bei direkter Hitze liegt das Lebensmittel unmittelbar über der starken Wärmequelle. Diese Methode eignet sich besonders für kleinere Stücke, die schnell gar werden sollen, oder zum Erzeugen einer gebräunten Oberfläche.
Bei indirekter Hitze befindet sich das Grillgut nicht direkt über der stärksten Hitze. Dadurch kann es langsamer und gleichmäßiger garen. Das ist vor allem bei größeren Fleischstücken praktisch, die ausreichend Zeit benötigen, um auch im Inneren die gewünschte Temperatur zu erreichen.
Wenn der Grill verschiedene Temperaturzonen ermöglicht, lassen sich mehrere Lebensmittel leichter gleichzeitig zubereiten. Während Gemüse im heißeren Bereich schnell gebräunt wird, können größere Stücke in einer weniger intensiven Zone weitergaren.
Warum sollte Grillgut nicht stark verkohlen?
Schwarze, verbrannte Stellen sind kein Qualitätsmerkmal beim Grillen. Ziel sollte eine appetitliche Bräunung sein, nicht eine verkohlte Oberfläche.
Bei sehr hohen Temperaturen und starker Verkohlung können unerwünschte Stoffe entstehen. Das betrifft sowohl stark erhitzte Fleischprodukte als auch stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln.
Deshalb gilt: lieber goldbraun und kontrolliert grillen als schwarz werden lassen.
Beim Holzkohlegrill sollte außerdem möglichst vermieden werden, dass größere Mengen Fett ständig direkt in die Glut tropfen und dadurch starker Rauch entsteht.
Die wichtigste Hygieneregel: Rohes und Gegartes trennen
Wenn rohe Hähnchenteile, Fleisch, Gemüse, Brot und fertige Speisen gleichzeitig vorbereitet werden, ist eine saubere Trennung besonders wichtig.
Für rohes Fleisch sollten möglichst eigene Teller, Schneidebretter und Küchenutensilien verwendet werden. Nach dem Kontakt müssen Hände und Arbeitsflächen gründlich gereinigt werden.
Fertig gegrilltes Hähnchen darf nicht wieder auf denselben ungewaschenen Teller gelegt werden, auf dem es zuvor roh lag. Auch für Grillzangen ist eine Trennung zwischen rohem und gegartem Fleisch sinnvoll.
Bei Geflügel ist besondere Sorgfalt notwendig. Es muss vollständig durchgegart werden, und der Kontakt von rohem Geflügel beziehungsweise Fleischsaft mit bereits verzehrfertigen Lebensmitteln sollte vermieden werden.
Häufige Fragen zu Gerichten vom Grill
Was kann man außer Schaschlik grillen?
Auf dem Grill lassen sich Hähnchen, Fisch, Würstchen, Burger, Gemüse, Pilze, Mais, Kartoffeln, Grillkäse, Fladenbrot und sogar Obst zubereiten. Ein komplettes Grillmenü ist daher auch ohne klassische Fleischspieße möglich.
Was lässt sich besonders einfach grillen?
Grillwürstchen, Zucchini, Paprika, Champignons, Mais und vorgekochte Kartoffeln sind unkomplizierte Möglichkeiten. Sie benötigen vergleichsweise wenig Vorbereitung.
Was kann man ohne Fleisch grillen?
Gemüsespieße, Champignons, Mais, Kartoffeln, Grillkäse und gefülltes Fladenbrot eignen sich für ein fleischloses Grillmenü. Als Dessert kann Obst auf den Grill.
Welches Gemüse eignet sich für den Grill?
Zucchini, Auberginen, Paprika, Zwiebeln, Mais, Kartoffeln, feste Tomaten und Champignons lassen sich gut grillen. Die unterschiedlichen Garzeiten sollten dabei berücksichtigt werden.
Muss man Kartoffeln vor dem Grillen kochen?
Nicht zwingend. Vorgaren ist jedoch praktisch, weil sich die Grillzeit dadurch deutlich verkürzt und die Kartoffeln anschließend nur noch gebräunt werden müssen.
Kann man auf dem Grill ein Dessert zubereiten?
Ja. Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen, Pflaumen und Ananas sind beispielsweise dafür geeignet. Die Früchte sollten nur so lange gegrillt werden, dass sie weich und leicht gebräunt werden.
Kann man Fleisch und Gemüse gleichzeitig grillen?
Ja. Dabei muss verhindert werden, dass fertiges Gemüse mit rohem Fleisch, Fleischsaft oder dafür verwendeten ungewaschenen Utensilien in Kontakt kommt.
Sollte man rohes Hähnchen vor dem Grillen waschen?
Nein. Rohes Geflügel sollte nicht unter fließendem Wasser gewaschen werden, weil dabei mögliche Keime durch Spritzwasser auf Arbeitsflächen und andere Lebensmittel verteilt werden können. Entscheidend ist das vollständige Durchgaren.
Kann dieselbe Grillzange für rohes und fertiges Fleisch verwendet werden?
Besser sind getrennte Grillzangen beziehungsweise gründlich gereinigte Utensilien. Dadurch lässt sich vermeiden, dass mögliche Keime vom rohen Fleisch auf bereits gegarte Lebensmittel übertragen werden.
Was kann man für Kinder grillen?
Praktisch sind einfache, vollständig gegarte Speisen ohne unnötig scharfe Würzung, beispielsweise Hähnchen, Kartoffeln, Mais, Zucchini oder Brot. Welche Lebensmittel geeignet sind, hängt außerdem vom Alter und den individuellen Vorlieben des Kindes ab.
Welche Beilagen passen zu Grillfleisch?
Frischer Gemüsesalat, gegrillte Zucchini oder Paprika, Maiskolben, junge Kartoffeln, Brot und Gartenkräuter ergänzen Fleisch, ohne dass ein weiteres aufwendiges Hauptgericht notwendig ist.
Was eignet sich, wenn Fleischesser und Vegetarier gemeinsam grillen?
Eine gemeinsame Basis aus Kartoffeln, Mais, Gemüsespießen, Salaten und Brot ist besonders praktisch. Fleisch kann separat zubereitet werden, während Grillkäse oder gefüllte Champignons eine warme vegetarische Alternative bieten.
Grillen ist viel mehr als Schaschlik
Für einen gelungenen Grillabend im Garten müssen nicht jedes Mal klassische Fleischspieße auf dem Speiseplan stehen. Auf demselben Grill können ganz unterschiedliche Gerichte entstehen: vom warmen gefüllten Fladenbrot über Hähnchen, Fisch und Gemüse bis zum gegrillten Obst als Dessert.
Besonders abwechslungsreich wird das Menü, wenn die Jahreszeit berücksichtigt wird. Im Sommer können Zucchini, Paprika, Tomaten und frische Kräuter aus dem Garten hinzukommen, später auch Kartoffeln und andere saisonale Zutaten.
Und wenn Freunde oder die ganze Familie zu Besuch kommen, müssen natürlich nicht alle zwölf Ideen gleichzeitig umgesetzt werden. Ein Hauptgericht, zwei oder drei passende Beilagen und ein unkompliziertes Dessert reichen für einen abwechslungsreichen Grillabend vollkommen aus.
So bleibt das Grillen ein entspannter Teil des Tages im Garten – und wird nicht zur stundenlangen Arbeit am Rost.
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