Wie Türkis entsteht und warum er seine Farbe verändern kann
Dieser Artikel erklärt, wie Türkis entsteht, warum sich seine Farbe verändern kann, wie der Stein richtig gepflegt wird und worauf beim Kauf von Schmuck mit Türkis zu achten ist.
Türkis gehört zu den außergewöhnlichsten Edelsteinen der Natur. Im Gegensatz zu Diamanten oder Saphiren entsteht er nicht tief im Erdinneren, sondern in den oberen Gesteinsschichten. Über Millionen von Jahren fließt mineralhaltiges Wasser durch das Gestein und löst dabei Kupfer, Aluminium und weitere Mineralien heraus. Mit der Zeit verbinden sich diese Stoffe zu Türkis. Das Kupfer verleiht dem Stein seine typische himmelblaue Farbe, während Eisen für grünliche Nuancen sorgt.
Besonders interessant ist, dass Türkis zu den wenigen Edelsteinen gehört, deren Aussehen sich im Laufe der Zeit verändern kann. Aufgrund seiner porösen Struktur reagiert er auf Sonnenlicht, Kosmetika, Parfüm, Haushaltschemikalien und sogar auf die natürlichen Hautfette seines Trägers. Dadurch kann ein kräftig blauer Stein mit der Zeit einen grünlicheren oder etwas matteren Farbton annehmen. Deshalb empfiehlt es sich, Schmuck mit Türkis erst nach dem Auftragen von Parfüm anzulegen und getrennt von anderen Schmuckstücken aufzubewahren.
Schon in der Antike galt Türkis als Glücksstein für Reisende. Er wurde als Begleiter auf langen Wegen getragen und sollte Schutz sowie eine sichere Heimkehr bringen. Beim Kauf eines Schmuckstücks lohnt es sich, nicht nur auf die Farbe zu achten, sondern auch auf die natürliche Maserung des Steins. Gerade diese feinen Adern und Farbunterschiede machen jedes Schmuckstück zu einem echten Unikat.
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