Warum manche Steine in Regenbogenfarben schimmern
Dieser Artikel erklärt, warum Steine in Regenbogenfarben schimmern und wie dieser Effekt in Schmuck sichtbar wird.
Es gibt Steine, die bei normalem Licht ruhig wirken, aber bei Bewegung plötzlich in verschiedenen Farben aufleuchten. Dabei handelt es sich weder um Glitzer noch um einen Schliffeffekt — im Inneren entsteht tatsächlich ein Regenbogeneffekt.
Das bekannteste Beispiel ist Labradorit. Man dreht den Stein — und aus Grau wird Blau, dann Gold, manchmal mit grünen oder violetten оттенками.
Dieser Effekt hat nichts mit Farbe oder Behandlung zu tun. Alles hängt mit der Struktur des Steins zusammen. Im Inneren befinden sich feine Schichten, die das Licht in unterschiedlichen Winkeln reflektieren. Dadurch sehen wir nicht nur eine Farbe, sondern mehrere gleichzeitig.
Ein ähnlicher Effekt ist bei Seifenblasen oder auf einer öligen Wasseroberfläche zu beobachten — nur ist er im Stein stabil und „eingefroren“.
Nicht alle Schimmer sind gleich. Bei Labradorit sind es kräftige Farbblitze, beim Mondstein ein weiches Leuchten, oft bläulich. Opal zeigt gleichzeitig viele Farben, fast wie ein Mosaik.
Deshalb sind solche Steine schwer zu verwechseln — sie verändern sich im Licht.
Je stärker und klarer dieser Schimmer ist, desto höher wird der Stein bewertet. Zwei äußerlich ähnliche Steine können sich im Preis deutlich unterscheiden — genau wegen dieses Effekts.
Solche Steine kommen besonders gut in Bewegung und bei natürlichem Licht zur Geltung. Deshalb wirken Ohrringe und Anhänger oft auffälliger als Ringe, und glatte Oberflächen zeigen den Effekt besser als komplexe Schliffe.
Dieser Regenbogeneffekt ist keine äußere Verzierung, sondern eine innere Eigenschaft des Steins.
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