Seltene violette Steine
Dieser Artikel handelt von seltenen violetten Steinen und davon, wie sie in Schmuck wirken.
Violette Steine sind seltener, als es auf den ersten Blick кажется. In Schmuck kommt diese Farbe zwar häufig vor, aber wenn man gefärbte und behandelte Varianten ausschließt, wird die Auswahl deutlich kleiner.
Der bekannteste Stein ist Amethyst. Er gilt längst als Klassiker und wird deshalb oft unterschätzt. Dabei kann ein hochwertiger Amethyst mit tiefem, reinem Farbton ohne grauen Stich interessanter wirken als viele teurere Steine.
Es gibt aber auch weniger bekannte Varianten.
Charoit zum Beispiel — ein Stein mit wirbelnden Mustern, der nur in Sibirien abgebaut wird. Seine violette Farbe ist nie gleichmäßig, sondern wirkt bewegt, fast so, als hätte er eine innere Struktur.
Dann gibt es Tansanit — kühler im Ton, mit einem Übergang ins Blauviolette. Seine Farbe verändert sich je nach Licht, was ihn besonders interessant macht.
Eine weitere seltene Variante ist der violette Saphir. Er ist weniger bekannt, weil viele an blaue Saphire gewöhnt sind. Doch violette Töne wirken hier zurückhaltend und gleichzeitig hochwertig.
Ein wichtiger Punkt: Violette Steine können je nach Licht unterschiedlich wirken. Bei einem Licht erscheinen sie intensiv, bei einem anderen eher grau. Deshalb sollte man sie möglichst im echten Licht betrachten.
Gleichzeitig haben sie eine Besonderheit: Violett zieht fast immer Aufmerksamkeit an, selbst wenn der Stein klein ist.
Deshalb funktionieren Schmuckstücke mit solchen Steinen oft als Akzent — auch in einfachen Designs.
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Foto: https://depositphotos.com/ Ruslan