Orientalische Süßigkeiten, die mit ihrem unverwechselbaren Geschmack erobern
Geschichten von Geschmack und Tradition
Orientalische Süßigkeiten, die mit einem unverwechselbaren Geschmack erobern
Orientalische Süßigkeiten sind kleine Geschichten, gewebt aus Nüssen, Honig und Gewürzen.
Ihr Geheimnis liegt in der Großzügigkeit des Geschmacks und in alten Traditionen, die Jahrhunderte überdauert haben.
Klassiker: Halva und Baklava
Beginnen wir mit Halva, der Königin der orientalischen Süßtafel.
Schon auf den Märkten des Nahen Ostens wurde sie zubereitet, als Karawanen Sesam und Honig brachten.
Klassisches Tahini-Halva wird aus Sesampaste, Honigsirup und aufgeschlagenem Seifenwurzel-Extrakt hergestellt, der ihm die typische Schichtigkeit verleiht.
Heute gibt es auch Sonnenblumen-, Pistazien- und Schokoladen-Halva — jede Sorte mit eigenem Charakter und zarter Note.
Es passt hervorragend zu Kaffee und Tee, schmilzt auf der Zunge und hinterlässt einen angenehmen Nachklang.
Baklava ist reine Architektur des Geschmacks.
Dünnste Filoteig-Blätter werden mit Butter oder Butterschmalz bestrichen, mit Wal-, Pistazien- oder Mandelkernen bestreut und mit aromatischem Sirup getränkt. Einer Legende nach wurde diese Süßigkeit für Sultans-Empfänge gebacken, um Gäste mit feinster Handarbeit zu beeindrucken.
Knusper, honigglänzende Oberfläche und großzügige Nüsse machen Baklava zum idealen Fest- wie Alltagsdessert.
Türkische und kaukasische Delikatessen
Türkisches Pişmaniye ist Zuckerwatte für Gourmets.
Es entsteht, indem karamellisierter Zucker zu seidigen Fäden gezogen und mit gerösteter Mehl-Butter-Paste umhüllt wird.
So entsteht ein luftiger Kokon, der wie der erste Schnee schmilzt und einen sahnig-nussigen Geschmack hinterlässt.
Für fruchtige Zartheit wählen Sie Lokum — weiche Würfel aus stärkegebundenem Sirup mit Rosenwasser, Zitrone, Pistazien oder Haselnüssen.
Diese Süßigkeit entstand im Osmanischen Reich und wurde schnell zur Visitenkarte der türkischen Teekultur.
Freunde ziehender Desserts schätzen Knafeh: feine Kadaif-Vermicelli, junger Käse und bernsteinfarbener Sirup ergeben ein warmes, zähfließendes Duett.
Im Kaukasus ist Churchkhela beliebt — Walnüsse oder Mandeln, in eingekochten Traubensaft mit Mehl getaucht und zu einer festen „Wurst“ getrocknet.
In Zentralasien kommt man ohne Tschak-Tschak nicht aus: goldene Teigkügelchen, mit Honig überzogen, schenken knusprige Freude.
Orientalische Süßigkeiten ergänzen Bürokaffee, familiäre Teestunden oder die Festtafel.
Sie sehen in Schachteln schön aus, wirken auf Tellern eindrucksvoll und sind ideal zum Bewirten von Gästen.
Wer Neues probieren möchte, nimmt ein Assorti: etwas Halva, ein Stück Baklava, ein paar Fäden Pişmaniye.
Ein solcher Mix bringt Kontrast im Geschmack und hebt sicher die Stimmung!
Foto: Dream79 / depositphotos.com